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Feriendialyse DIAVERUM Erkelenz

E R K E L E N Z ....Stadt im Umbruch!

Erkelenz ist eine Stadt im Rheinland und liegt 15 km südwestlich von Mönchengladbach am Nordrand der Kölner Bucht auf halbem Weg zwischen Niederrhein und Niedermaas. Sie ist eine mittlere kreisangehörige Stadt und die Größte im Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen.

 

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Stadthalle, die Leonhardkapelle, aber auch die örtlichen Schulen bieten Raum für Theatergastspiele, Kleinkunst und Musikveranstaltungen. Zu letzteren zählen die Erkelenzer Meisterkonzerte, ein jährliches Benefizkonzert des Gospelchors rejoiSing für das örtliche Hospiz und ein Kammermusikabend im Rahmen des Kerkrader Orlando-Festivals. Der Gloria Filmpalast hat in drei Sälen mit unterschiedlichen Programmen für mehr als 500 Zuschauer Platz.

Das Rheinische Feuerwehrmuseum in Lövenich zeigt mehr als 800 Exponate auf einer Ausstellungsfläche von 1500 Quadratmetern. Wechselnde Kunstausstellungen werden im Haus Spiess und zum Abschluss der „Sommerakademie Haus Hohenbusch“ präsentiert.

Bauwerke in der Innenstadt

Die heutige katholische Pfarrkirche von St. Lambertus hatte drei Vorgängerbauten, deren erster ein fränkischer Saalbau war und Anfang des 11. Jahrhunderts zu seinem romanischen Längsbau erweitert wurde, der seinerseits einem im Jahre 1418 konsekrierten und im Zweiten Weltkrieg zerstörten gotischen Kirchenschiff wich. Der 83 Meter hohe Kirchturm ist im Jahre 1458 im Stil flandrischer oder brabanter Türme erbaut worden.

Burg und Stadtmauer

Die seit der Eroberung der Stadt im Jahre 1674 zur Ruine verfallene Burg wurde Ende der 1950er Jahre restauriert. Sie besaß auch stadtseitig kleinere Türme und eine Zugbrücke über einen Graben. Nicht weit entfernt an der Wallstraße stehen noch größere Reste der ehemaligen Stadtmauer.

Altes Rathaus

Das Alte Rathaus auf dem Markt stammt aus dem Jahre 1546, dessen Vorgängerbau durch den Stadtbrand von 1540 zerstört wurde. Der auf weißgetünchten Pfeilern ruhende Ziegelbau mit spätgotischen Elementen wurde nach starken Kriegszerstörungen bis 1956 wieder aufgebaut. An der Südseite befindet sich ein freistehendes Glockenspiel mit 24 Bronzeglocken.

Leonardkapelle

Die Leonhardkapelle ist eine ehemalige, urkundlich erstmals 1540 genannte Kirche (Gasthauskirche), die zum bereits 1452 vorhandenen städtischen Armen- und Krankenhaus (Gasthaus) gehörte. Das Gasthaus besaß außer dem Prinzipalhaus, das die Wohnungen für den Gasthausbewahrer und die Gasthausfrau sowie Krankenstuben und einen größeren Krankensaal (Beyert) umfasste, einen rechteckigen Innenhof mit eingeschossigen Einzelwohnungen für die Armen, aber auch für Durchreisende. Für den Eigenbedarf waren ein Garten nebst Brunnen und eine kleine Brauerei vorhanden. Der Innenhof mit Brunnen ist heute noch in seinen Grundzügen vorhanden. Die Kirche wurde nach der Beschlagnahme durch die Franzosen 1827 zur Volksschule umgebaut und dient nach Wiederherstellung in den Jahren 1989/1990 zur einschiffigen spätgotischen Hallenkirche heute kulturellen Zwecken.

Haus Spiess

Das dreiflügelige Haus Spiess wurde in dem nach dem Aachener Architekten und Baumeister Johann Joseph Couven benannten Couvenstil mit klassizistischen und spätbarocken Elementen 1806 am Franziskanerplatz erbaut. Es trägt den Namen seines Bauherren, Johann Joseph Spiess, eines Elsässers, der Offizier der Leibwache des französischen Königs Ludwig XVI. gewesen und während der französischen Besatzungszeit (1797–1814) unter Napoleon Domänenverwalter und Rentmeister in Erkelenz war. Seit 1978 befindet sich das Gebäude im Besitz der Stadt, die auf einem dahinterliegendem, inzwischen anderweitig bebautem Grundstück wieder einen Garten nach französischem Vorbild in symmetrischen Formen anlegen ließ und das Anwesen für repräsentative Empfänge, Trauungen, Serenadenkonzerte und Ausstellungen nutzt.[29]

Blancken-Mühle

Die Blancken-Mühle wurde 1799 als letzte der Erkelenzer Windmühlen, daher auch Neumühle genannt, vom Ehepaar Peter und Mechtilde Blancken errichtet. Ende des 19. Jahrhunderts stellte sie den Betrieb ein. Die Blancken-Mühle und die Immerather Mühle sind die einzigen von 14 Windmühlen, die um das Jahr 1900 im Erkelenzer Land noch genutzt wurden. 1991 wurde die inzwischen verfallene Mühle von privater Seite äußerlich originalgetreu wiederhergestellt und mit einer neuen Turmhaube und Flügeln versehen. Der Turm trägt neben der steinernen Jahresangabe „1799“ als eiserne Maueranker die Initialen der Erbauer „MB – PB“, die Haube die Inschrift „Bloes mech doch jet“. Im Inneren befindet sich ein Gastronomiebetrieb. Unterdessen plant ein privater Investor zur Zeit (Herbst 2007), die Immerather Windmühle zu erwerben, um sie vor dem Abriss zu bewahren und in Immerath (neu) originalgetreu wieder zu errichten, wo sie eine Senfmühle beherbergen soll.

Weitere Bauwerke

Die Karlskapelle in Oestrich, erbaut 1844, war damals das einzige Gotteshaus in der Erzdiözese Köln, das Karl dem Großen geweiht ist. Der 39 Meter hohe Wasserturm an der Neusser Straße wurde 1903 errichtet. Der nach oben verjüngte und wieder auskragende Turmschaft wird durch Gesimse gegliedert und trägt einen stählernen Intze-Behälter, der 200 Kubikmeter Wasser fasst. Im Jahr 2004 wurde der Turm außer Betrieb genommen.

Bauwerke in den Ortsteilen

Haus Hohenbusch bei Hetzerath ist ein ehemaliges Kloster der Kreuzherren. Eine evangelische Hofkirche ist in Lövenich anzutreffen. Haus Keyenberg, Haus Pesch und Haus Paland in Borschemich sind ehemalige Rittersitze. Sie sollen ebenso wie die Immerather Turmwindmühle und andere Baudenkmäler in den betroffenen Ortschaften dem Tagebau Garzweiler weichen.

Brunnen und Kunst im Straßenbild

Acht Brunnen sind in Erkelenz zu finden. Ein historischer Brunnen an der Leonhardkapelle wurde, wie die Inschrift auf einem in ihm gefundenen Brunnenstein angibt, am 7. Mai 1637 von Joes Berck aus der Zunft der Brunnenbauer fertiggestellt. Der Franziskusbrunnen auf dem Franziskanerplatz erinnert an das ehemalige Franziskanerkloster und wurde von Michael Franke entworfen. Der Berliner Trinkbrunnen aus emailliertem Gusseisen auf dem Markt dient als Trinkwasserspender und zeigt verschiedene Wasserszenen. Der Stadtbrunnen auf dem Markt mit den Motiven Löwe und Mispelblüte (geldrische Rose) aus dem Wappen der Stadt wurde von dem einheimischen Bildhauer Peter Haak anlässlich der 650-Jahr-Feier der Stadtrechte (1976) geschaffen. Haak schuf auch einen Reliefbrunnen vor dem Amtsgericht am Konrad-Adenauer-Platz. Die Pumpe auf dem Reifferscheidts Plätzchen, gefertigt aus Edelstahl und Bronze von dem Künstler Albert Sous, erinnert an den ehemaligen Standort einer der zahlreichen Zieh- und Pumpbrunnen in der Stadt. Der Spielbrunnen an der Nordpromenade wurde von Bonifatius Stirnberg mit beweglichen Tieren aus Bronze gestaltet und lädt zum Spielen ein. Zwei große kreisrunde Brunnenschalen aus Waschbeton stehen auf dem Vorplatz der Kreissparkasse.

Die einheimische Bildhauerin Ursula Klügel hat die Figuren tanzende Möhn und die Marktfrau Äppels Bell auf dem Marktplatz entworfen. Vor der Stadtbücherei befinden sich die Die Zwei Lesenden von Michael Franke. Die abstrakten Figuren „Sämann“ vor der Berufsschule und „Mutter und Kind“ vor der Kreissparkasse stammen ebenfalls von Peter Haak.[29] Weitere moderne Plastiken und Skulpturen wurden im Ziegelweiherpark und zuletzt in der Kölner Straße aufgestellt.

Der Alte Friedhof an der Brückstraße wurde 1825 angelegt und steht inzwischen unter Denkmalschutz. Der Stadtpark an der Theodor-Körner-Straße ist ein ehemaliges Parkgrundstück des Tuchfabrikanten I.B. Oellers. Der Grüngürtel trennt ein Wohngebiet von der Gewerbestraße Süd. Der Ziegelweiherpark liegt zwischen der Innenstadt und Oestrich. Der Ziegelweiher ist eine ehemalige, heute wassergefüllte Grube, in der Lehm für den Ziegelbrand ausgehoben wurde. Weitere in der Nähe gelegene Gruben wurden in den 1930er Jahren als Müllkippe genutzt und in den 1940er Jahren mit Schutt aus der zerstörten Stadt gefüllt,[75] um schließlich, mit Mutterboden abgedeckt, als Park zu dienen. Der private Lahey-Park befindet sich zwischen den Dörfern Kückhoven und Holzweiler.

 

 

Feriendialyse Dr.Berger Erkelenz DIAVERUM

 

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